Musikalisches Portrait des Sufismus

Mit tanzenden Derwischen, persischen Liebesliedern und klassischer afghanischer Musik portraitiert die Elbphilharmonie zwischen dem 25. und dem 27. November 2022 auf künstlerische Art und Weise den Sufismus. Dazu versammelt es prominente Vertreter unterschiedlicher Sufi-Strömungen, die gleichzeitig einen stilistisch wie politisch grenzüberschreitenden Querschnitt durch den islamischen Kulturbereich von Pakistan über die Türkei bis nach Marokko abbilden.

Einer der Höhepunkte des Festivals und hierzulande am bekanntesten sind die sich drehend in Trance tanzenden Derwische. Am zweiten Tag beweist das Ensemble Naghma-E-Israfil, dass auch Frauen im Sufismus eine tragende Rolle zukommt. Zum Finale erklingen zunächst persische Liebeslieder aus den Federn der großen Sufi-Dichter Rumi und Hafis. Die Söhne des Großmeisters Ustad Saami bringen dann dessen ekstatischen Qawwali-Gesangsstil mit viel Power in die Gegenwart.

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