WIR ENGAGIEREN UNS FÜR DIE ELBPHILHARMONIE, ...
WEIL HAMBURG EIN STRAHLENDES BAUWERK ALS TOR ZUR WELT BENÖTIGT.
Heinz Lehmann und Torsten Imbeck
öffentliche bestellte und vereidigte Sachverständige aus der HafenCity

Heinz Lehmann und Torsten Imbeck
öffentliche bestellte und vereidigte Sachverständige aus der HafenCity
15. September 2009

Das kammermusikalische Herz der Stadt, der Kleine Saal der Laeiszhalle, erstrahlt wieder in originaler Farbpracht: Als eines der wichtigsten Hamburger Bauzeugnisse der Nachkriegsmoderne wurde der Kleine Saal nun der Gestaltung aus dem Jahr 1954 folgend restauriert. Zusammen mit der Senatorin für Kultur, Sport und Medien, Prof. Dr. Karin v. Welck, und Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa, hat Generalintendant Christoph Lieben-Seutter am 14. September den renovierten Kleinen Saal sowie weitere Baumaßnahmen an der Laeiszhalle der Öffentlichkeit vorgestellt.
Senatorin Prof. Dr. Karin v. Welck: „Seit mehr als hundert Jahren bildet die Laeiszhalle das musikalische Herz unserer Stadt und gemeinsam mit der Elbphilharmonie wird sie diese Rolle noch weiter ausbauen. Die Restaurierungsmaßnahmen im Kleinen Saal und im Inneren der Laeiszhalle sowie die noch laufenden Bauarbeiten an der Fassade rüsten die Laeiszhalle für die Zukunft und unterstreichen ihre Bedeutung für das Musikleben in unserer Stadt.“
Im wiederhergestellten ursprünglichen Farbkonzept des Kleinen Saals kontrastieren die rötlichen und gelblichen Holzoberflächen mit kräftig farbigen petrolgrünen und blaugrauen Putzflächen. In Verbindung mit glänzenden Messingleuchten und -bändern und der weißen mit 70 Glühlampen bestückten Lichterdecke geben sie dem Kleinen Saal seine außergewöhnliche Strahlkraft wieder und betonen seine elegante, klare 50er-Jahre Architektur. Die Renovierung des Kleinen Saals wurde durch Fördermittel der Haspa in Höhe von 120.000 Euro ermöglicht.
Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa: „Wir freuen uns sehr, ein Schmuckstück des Hamburger Musiklebens wieder in frischem Glanz erstrahlen zu lassen. Dies ganz besonders, da in diesem wunderbaren Kleinod der Kammermusik auch unser Geschenk zum 100. Geburtstag der Laeiszhalle, ein Steinway-Flügel, erklingt.“ Die Haspa ist in der Saison 2009/2010 Hauptsponsor der Elbphilharmonie Konzerte, für die der Kleine Saal eine wichtige Spielstätte ist.
Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant der Laeiszhalle und Elbphilharmonie: „Seine zurückhaltende und elegante Architektur, verbunden mit der hervorragenden Akustik machen den Kleinen Saal für eine Vielzahl von Musikrichtungen und Konzerterlebnissen zur idealen Kulisse. Die Herrichtung des Saals ist gerade mit Blick auf die anstehende erste Saison der Elbphilharmonie Konzerte besonders wichtig. So präsentieren wir hier in der kommenden Saison neben einer ganzen Reihe von hochkarätigen Kammermusikprojekten auch erstmals vier Weltstars des Jazz-Klaviers. Die intime Atmosphäre bei gleichzeitig hohem Fassungsvermögen machen den Kleinen Saal auch in Zeiten der Elbphilharmonie unersetzlich.“
Für die Verbesserung der Energetik und den Erhalt der Bausubstanz wird zurzeit die Außenfassade der Laeiszhalle renoviert. Unter Bauleitung der IMPF, Hamburgische Immobilien Management Gesellschaft mbH, erfolgen eine Restaurierung des Sandsteins, die Sanierung der Fenster, eine Überholung der Kupferblechtürmchen und eine Instandsetzung der schmiedeeisernen Umwehrungen. Die im Juni begonnenen Bauarbeiten finden in sechs Abschnitten statt und sind voraussichtlich bis Dezember 2010 abgeschlossen. Für die Finanzierung konnten 3 Mio. Euro aus den Mitteln des Bundeskonjunkturprogramms eingeworben werden.
Im Inneren der Laeiszhalle wurden zudem der Bühnenboden des Großen Saals und das Kassenfoyer renoviert. Die Weiterentwicklung der Bühnenlichtkonzeption im Großen und Kleinen Saal und die Umstellung der Tageslichtdecke im Großen Saal auf ein energieeffizientes Beleuchtungssystem unter der Leitung von Carsten und Katrin Sander vom Lichtplanungsbüro Lichtweit runden die sommerliche Verschönerung der Laeiszhalle ab. Diese Renovierungsmaßnahmen in Höhe von 250.000 Euro wurden aus Mitteln der Behörde für Kultur, Sport und Medien und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt finanziert.
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